Stadt | Bau | Mensch
Anklamer Stadtgeschichte selbst erzählt, Teil 1: Die 50er bis 80er Jahre
Vortrag und Rückblick von und mit Architektin Susann Milatz und Historiker Christoph Wunnicke
Wie wurde Anklam nach Krieg und Zerstörung neu gedacht? Welches Menschenbild stand hinter dem Wiederaufbau? Welche Vorstellungen von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Gemeinschaft prägten die Stadt? Unsere Veranstaltung lädt dazu ein, den Wiederaufbau Anklams nach 1945 nicht nur als Baugeschichte, sondern vielmehr als gesellschaftliches Projekt zu betrachten. Im Zentrum steht die Frage, wie sich das sozialistische Verständnis vom „neuen Menschen“ städtebaulich niederschlug in Wohnformen, Nachbarschaften, Arbeitswegen, öffentlichen Räumen und der Organisation des Alltags.
Anklamerinnen, Anklamer und Gäste, die sich für Stadtgeschichte, Architektur und das alltägliche Leben in Anklam interessieren, sind herzlich eingeladen zum Zuhören, Mitreden und Austauschen. Vor allem auch jene, die selbst noch Erinnerungen an bauliche Veränderungen haben und daran, wie sich das Leben durch die Entstehung von Kindergärten, Schulen, Kaufhallen, Gaststätten, Wohnblocks, Betrieben oder genossenschaftliches Bauen in den unterschiedlichen Phasen von den 50er bis in die 80er Jahre änderte und entwickelte.
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Der Eintritt ist frei.


