„VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN“ – Film & Heimatgespräch über den Fischfang in der DDR und heute
Als einen „Heimatfilm der See“ hat der Regisseur Tom Fröhlich seinen Dokumentarfilm bezeichnet, in dem er vier Trawlern der DDR-Hochseeflotte nachspürt, die nach der Wende nicht im Hochofen landeten. Vier Schiffe, ein Meer von Geschichten, für die Fröhlich, Sohn einer Werftarbeiterfamilie aus Rostock, von Grönland bis Spanien und von den Färöern bis Hamburg reiste.
Im Anschluss an den Film laden wir zusammen mit dem Historiker Christoph Wunnicke ein zu einer Erinnerungsreise in die Zeit, in der auch Lassan seine kleine Flotte zum Fischen in die heimischen Gewässer aussandte.
Ein kleiner Imbiss wird ab 17:30 Uhr angeboten.
Zum Film:
VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN
Dokumentarfilm, Regie: Tom Fröhlich, D 2026, 87 min, FSK:6
Ein Heimatfilm auf dem Meer, erzählt von Charly Hübner.
In seinem Film begibt sich der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich auf eine maritime Heimatreise. Auf dem Höhepunkt ihrer Blütezeit umfasste die Flotte der DDR-Hochseefischerei über 100 Schiffe – die größte, die je unter deutscher Flagge fuhr. Vier Jahrzehnte lang verlor die Großreederei kein einziges Schiff auf See. Heute existieren nur noch wenige dieser stählernen Kolosse.
Vier von ihnen hat Tom Fröhlich aufgespürt: vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt – und zugleich lebendige Orte, an denen noch immer gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Erzählt von Charly Hübner und Shantys vom Chor „Luv und Lee“, dem ehemaligen Betriebschor des „VEB Fischfang Rostock“
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:


