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SUMMARY:„Den Faschismus mit Stumpf und Stiel ausgerottet? Das antifaschistische Selbstverständnis der DDR und die lange Geschichte des Judenhasses
DESCRIPTION:Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Historiker und Autor Sebastian Voigt \nDie DDR verstand sich als antifaschistischer Staat. Doch was war darunter konkret zu verstehen? Welche Faschismusdefinition lag diesem Anspruch zugrunde\, und welche Rolle spielte dabei der Antisemitismus? \nDer Vortrag geht diesen Fragen nach und beleuchtet\, wie in der DDR über Nationalsozialismus\, Faschismus und die Ermordung der Jüdinnen und Juden gesprochen wurde – und ebenso\, wo Themen ausgeblendet\, relativiert oder anders als in der Bundesrepublik gewichtet wurden. \nIm Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zu einer offenen Diskussion – auch darüber\, was historische Analysen des Antisemitismus für den heutigen Umgang mit Judenhass bedeuten können. Die Moderation übernimmt der Historiker Dr. Marco Nase.\nOrt: Stadtgeschichtliches Museum Wolgast\nBeginn: 18 Uhr\nDer Eintritt ist frei. \n\n\n\n\n\nDabei wird auch der erinnerungspolitische Umgang mit der Shoah in den Blick genommen\, einschließlich der Spannungen zwischen antifaschistischem Anspruch und real existierendem Antisemitismus. \nEingeordnet werden diese Aspekte in die lange Geschichte des Judenhasses\, die weit vor dem Nationalsozialismus beginnt: vom antiken Antijudaismus über den christlichen Judenhass des Mittelalters bis hin zum bürgerlich-politischen Antisemitismus des 18. und 19. Jahrhunderts\, der ideologisch in der Wannseekonferenz kulminierte und in Auschwitz seinen Höhepunkt fand. \nDie Aktualität des Themas zeigt sich angesichts des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel und der seither weltweit zu beobachtenden Verschärfung antisemitischer Gewalt. Anschläge wie in Brüssel\, Paris oder Halle\, aggressive Angriffe auf jüdisches Leben in Europa und offene antisemitische Mobilisierungen bis in die Mitte der Gesellschaft machen deutlich\, dass Judenhass kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist\, sondern eine fortdauernde Herausforderung darstellt. \nReferent: PD Dr. Sebastian Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte\, München – Berlin\, und Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Autor zahlreiche Bücher und Aufsätze\, darunter Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?\, Stuttgart 2023\, 2. Auflage 2024; Lizenzausgabe bei mehreren Landeszentralen für politische Bildung. \nDen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:
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SUMMARY:Geburtstagskonzert mit Hiddit - 24 Jahre kulturverein weitblick e.V.
DESCRIPTION:Der echte\, gute Sound war nie wirklich weg\, aber jetzt kommt er wieder. Hiddit serviert feinste handgemachte Songs nach Hausrezept aus eigenem Anbau\, keine Cover-Konserven und nix Aufgewärmtes-Tiefgefrorenes-Nachgespieltes; nur beste Zutaten aus ihrer heißen Soulküche und dem eiskalten Funkkeller garantieren den Genuß ohne Reue für verwöhnte Trommelfelle.\nFrisches und erfahrenes Personal wie die Hiddit-Horns oder die H!-Rhythm-Section garantieren gut abgestimmte Kompositionen und fein gewürzte Arrangements\, die in den Füßen nicht haltmachen\, sondern über die Beine und Hüften in die Hände und Schultern und von da mitten ins Glückszentrum gehen\, leidenschaftlich zubereitet von internationalen Chèfs\, frisch & heiß serviert will Hiddit euch die Liebe zum Soul spüren lassen… Can You Feel The Funk? \nhttps://hiddit.de/
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